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Bau massiv und alles rund ums bauen

Was man gegen die hohen Stromkosten unternehmen kann

Es gibt viele Menschen dessen Traum der Bau des eigenen kleinen Hauses ist. Hat man erst einmal genug Geld angespart, eine sichere Einnahmequelle und ein paar Sicherheiten ist die Unterstützung der Bank beinahe auch nur noch eine Formalität. Um in der Zukunft sich nicht von den Nebenkosten erschlagen zu lassen, sollte man sich vor Beginn des Baus genaue Gedanken machen wie man sich gegen Nebenkosten, wie zum Beispiel Strom, schützen kann.

Heut zu Tage gibt es eine Vielzahl an Alternativen zu dem klassischen Stromanbieter. Die erste Möglichkeit wären Solarzellen. Seit einigen Jahren sind die Solarzellen immer mehr im kommen. Solarzellen werden meist auf dem Dach des Hauses installiert um möglichst viele Sonnenstrahlen in Energie umwandeln zu können. Je mehr Sonnenstrahlen die Solarzellen abbekommen, desto mehr Strom wird produziert. Dieser Strom kann dann im eigenen Haushalt verwendet werden und ermöglicht so in einem gewissen Maß Autarkie. Im Laufe der Jahre rentieren sich diese Anschaffungskosten, die teilweise relativ hoch sein können. Der Vorteil ist, dass man im Alter unabhängig vom Strompreis sein kann und eventuell sogar die eigene Überproduktion verkaufen kann. Dieser Verkauf stellt noch ein nettes kleines Nebeneinkommen dar.

Neben den Solarzellen gibt es noch weitere alternative Energiequellen wie zum Beispiel die Erdwärme. Bei der Erdwärmepumpe wird die Wärme der Erde selbst genutzt, die unter dem eigenem Haus und umliegender Umgebung ist. Diese Wärme wird mit der Erdwärmepumpe gewonnen und in einem Kessel gespeichert.

Der Vorteil dieser beiden Alternativen, dass sie ökologisch wertvoll sind und Emissionen sparen. Des Weiteren sind beide im Laufe der Zeit eine kleine aber konstante Geldquelle, die einem die Rente später auffrischen kann und gleichzeitig Autarkie von den Strompreisen garantiert.

Das Arbeitszimmer – endlich genug Platz für den Papierkram

Der Umzug in die eigenen vier
Wände bringt große Vorteile mit sich: Endlich muss man keine Miete mehr zahlen,
sondern kann – in positivem Sinne – in eigene Tasche wirtschaften. Irgendwann
ist das Haus abbezahlt und man kann sein Eigentum frei von
Zahlungsverpflichtungen genießen. Hinzu kommt, dass in den allermeisten Fällen
das neue Haus auch größer ist, als es die alte Wohnung war. Dadurch hat man
mehr Platz und kann die Räume zielgerichteter auf die Aktivitäten einrichten:
Ein Hobbyraum, ein Arbeitszimmer, meist ist das durch Nutzung von Keller und
Dachboden gut darstellbar. Gerade das Büro im Haus ist von Vorteil:
Anstatt, dass man wie früher seinen Papierkram auf dem Laptop am
Wohnzimmertisch erledigen muss, hat man nun einen eigenen Raum mit hoffentlich
genug Staufläche für die Abrechnungen von Bank, Versicherung und so weiter zur
Verfügung, in dem ein großer Schreibtisch zum Arbeiten einlädt. Dies ist nicht
nur für diejenigen sinnvoll, die viel zu Hause arbeiten müssen, wie
beispielsweise Lehrer, sondern auch für andere Arbeitnehmer. An einem
Standrechner mit einem großen Monitor arbeitet es sich erfahrungsgemäß besser,
als am kleinen Bonsai-Laptop, wo man halb in den Bildschirm kriechen muss, um
alles lesen zu können. Vor diesem Hintergrund ist ein großer Schreibtisch das A
und O jedes Arbeitszimmers.

In den meisten Häusern ist das
Arbeitszimmer mit dem Gästezimmer kombiniert, so dass noch ein Bett mit
darinsteht. Hat man nicht übermäßig viele Zimmer zur Verfügung, dann ist das
auhc durchaus sinnvoll, denn beide Räume dürften nicht übermäßig viel genutzt
werden (Heimarbeiter außen vor gelassen).

Umzug und Einrichtungen

Wenn das neue Haus irgendwann
endlich nach langer Wartezeit fertig ist und man einziehen kann, dann heißt es
den Umzug zu organisieren. Hierfür werden in den meisten Fällen (mehr oder
weniger) freiwillige Helfer aus dem Freundeskreis verpflichtet, bei dem Transport
der schweren Gegenstände wie Waschmaschine und Co zu helfen. Je mehr Leute helfen,
desto schneller geht es natürlich. Gleichzeitig sollte man auch darauf achten,
dass genügend Autos mit Stauraum oder ein großer Lieferwagen bereit stehen. Wer
nicht genügend Leute zusammen bekommt, oder keine Lust hat, sich die ganze
Arbeit zu machen, der kann natürlich auch ein Unternehmen mit dem Umzug beauftragen,
das dann die ganzen Arbeiten übernimmt.

Beim neuen Haus angekommen heißt
es dann, alles wieder auszuladen und die auseinander gebauten Möbel wieder
zusammen zu schrauben – in der Hoffnung, dass nicht die entscheidende Schraube
fehlt. Zumeist werden die alten Möbel nur einen kleinen Teil des neues Hauses
füllen, so dass man neue Möbel kaufen muss, um die Räume komplett zu möblieren.
Dabei sollte man darauf achten, dass den neuen Räumen jeweils ein schlüssiges
Konzept zugrunde liegt, also nicht die verschiedensten Stilrichtungen
miteinander kombiniert werden. Wenn einem Ideen fehlen, dann findet man bei
einer Suche im Internet eine Menge Anregungen und auch Tipps rund ums Eigenheim, die
darüber hinaus gehen.

Was am Ende aber zählt ist einzig
und allein die Tatsache, dass man sich in den eigenen vier Wänden wohlfühlen soll.
Schließlich ist man hier völlig frei, sich selbst zu verwirklichen und so
einzurichten, wie es einem selbst gefällt.

Das Kinderzimmer

Wenn es ins neue Haus geht und
schon Nachwuchs da (oder unterwegs bzw. fest geplant ist), dann kommt auch der
Gestaltung des Kinderzimmers ein hohes Gewicht zu, denn der/die Kleine soll es
ja möglichst schön haben. Das Kinderzimmer
ist ein Ort, der sich sehr schnell sehr stark wandeln wird. Am Anfang
vielleicht noch in Richtung Babyzimmer eingerichtet, wird irgendwann eine neue
Tapete nötig werden, spätestens wenn das Kinderzimmer zum Jugendzimmer wird,
wird auch der Nachwuchs mitreden wollen. Entsprechend sollte man von Anfang an
darauf achten, dass man nicht zu spezifisch einrichtet: Das heißt, ein Zimmer mit
Wolken- und Elefantentapete ist am Anfang für einen Jungen vielleicht sehr
geeignet, wird aber im Laufe der Zeit geändert werden müssen. Wenn man daher
etwas neutraler gestaltet, zum Beispiel in blau, kann man sich später viel
Arbeit ersparen.

Was die Möbel angeht gibt es
ebenfalls ein paar Dinge, die man beachten sollte. Zum einen sollten die neuen
Möbel für das Kinderzimmer möglichst stabil sein, denn sie müssen einige Zeit
halten. Außerdem wird ein Spieltisch, auf dem mit Duplo und Lego gebaut sowie
mit Spielzeugautos darüber gefahren wird mehr aushalten müssen, als ein
normaler Wohnzimmertisch. Wenn man nun noch darauf achtet, dass die Ecken nicht
zu spitz, sondern wenn möglich abgerundet sind, kann man nicht mehr viel falsch
machen. Natürlich sind solche stabilen Möbel nicht unbedingt billig. Wenn man
allerdings im Internet schaut, dann kann man leicht ein Schnäppchen finden und
auch gute Qualität günstig einkaufen, das gilt übrigens auch für Tapeten und
sonstige Wandverzierungen.

Die Gestaltung des Gartens

Der Frühling steht vor der Tür.
Vor diesem Hintergrund muss man sich – wenn man noch baut oder gerade fertig
ist überlegen, ob und wenn ja wie man sich um die Gestaltung des Gartens
bemühen will. Ein neues Eigenheim mit
Garten
ist ja eine schöne Sache, aber dieser muss auch angelegt und
unterhalten, sprich gepflegt werden. Je nachdem, wie viel Zeit man also
regelmäßig investieren kann und möchte muss man dies schon frühzeitig in der
Planung und Anlage des Gartens berücksichtigen. Zunächst muss man sich darüber
klar sein, wie bzw. wofür man den Garten hauptsächlich nutzen möchte. Will man
einen Platz, an dem man im Sommer den Liegestuhl aufbauen kann? Soll es ein
“Naturgarten” sein, der weitgehend sich selbst überlassen wird und
nur ab und an mal eine ordnende Hand verspürt? Oder ist man gerne draußen und
möchte sich bei der Gestaltung des Gartens und der regelmäßigen Pflege selbst
verwirklichen? Alle Zwecke haben ihre Daseinsberechtigung, das Ergebnis hängt
im Wesentlichen von den persönlichen und individuellen Vorlieben ab, die man so
hat.

Doch handelt es sich nicht nur um
eine Frage der Präferenzen, sondern auch um eine der Kosten: Ein Garten in dem
es immer blüht und stets perfekt aussieht, wird im Unterhalt sehr viel mehr
kosten, als wenn man sich auf eine Terrasse mit ein paar Blumenkübeln
beschränkt. Wie beim Rest des Hauses muss man auch den Garten in die
Budgetplanung mit einbeziehen, das gilt nicht nur für die Phase des Baus,
sondern auch für die Zeit danach, wenn man das Geschaffene unterhalten muss.